Katholische Kirchengemeinde

St. Gereon

Das Taufbecken

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/Taufbecken.gifIn der Krypta

In der Krypta, die als Taufkapelle gedacht ist, fand das Taufbecken der alten Kirche Aufstellung. Es ist ein Bronzeguß aus dem Jahre 1642. Sein Abschluss bildet die Figur des heiligen Alban, der seinen Kopf auf der Hand trägt. Die Figur des Kirchenpatrons findet sich auch auf dem oberen Abschluss des Betonfallrohres, das die vom steil abfallenden Dach strömenden Regenmengen aufnimmt.

 

Elmar Hillebrand entwarf zu den anderen Turmbekrönungen in der Stadt, die von ihm stammen, auch diese kupferne Wetterfahne. Auf den Bau eines Glockenturmeshaben wir verzichtet. Statt dessen wurde eine kleine Bronzeglocke (Ton „e") an der Westfront der Kirche angebracht.Die eisengegossenen Abschlußgitter
vor dem Ambo und an der Kommunionstufe hat Toni Zenz entworfen. Für das Stabwerk wählte er Symbolzeichen des Lichtes (Vögel) und der Finsternis (Schlangen) sowie stilisierte Hirsche. Sie erinnern hier an der Stelle, wo die heilige Kommunion ausgeteilt wird, an das Psalmwort „Wie der Hirsch sich sehnt nach Wasserquellen, so dürstet meine Seele nach dir, mein Gott/' (Ps 41,6). Ebenso von Toni Zenz entworfen wurde das in Eisenguss gearbeitete Hauptportal, die sog. Paradiespforte.

 

Die Doppelflügel zeigen Motive aus dem Alten und Neuen Testament. Das Thema: Sünde und Erlösung: Adam reicht Eva die verbotene Frucht -11 Ähren verneigen sich vor der zwölften, der Josefsähre; die Kirche, auf dem Fundament der 12 Apostel gegründet (12 Früchte), empfängt aus der Herzwunde Christi die Erlösungsgnaden.  Die Seitenwand zeigt einen stilisierten, mit Ketten gefesselten siebenköpfigen Drachen. Toni Zenz entwarf auch die 7 Bronzeleuchter
an der Rückwand der Apside.

 

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/Paradiespforte.gifDas Portal der Sakramentskapelle

hat Professor Elmar Hillebrand entworfen und aus französischem Savonier vollplastisch (40 bzw. 60 cm tief) mit der Hand gemeißelt. Die Tür ist in Bronze gegossen. Das Portal wurde am 12. September 1965 fertig.

 

Die Sopraporte zeigt in 2 Zonen oben eine Kreuzigung und unten ein Familienmahl.

Die Gewände sind dekorativ gestaltet und zeigen links chinesische Ornamentik (von einem Schüler Hillebrands aus Peking) und rechts Blattornamente mit Kelch und Traube. Die nur leicht profilierte, vom Künstler negativ in Gips geschnittene und dann gegossene Tür  zeigt die Eucharistie als Mitte der Welt: das mittelalterliche Baulot weist hin auf den Priester am Altar, der den Kelch erhebt.  Das Portal will eine Aussage machen über den Opfertod Christi und seine Vergegenwärtigung in der Eucharistie, die Opfer und Mahl ist.