Griff nach dem NRW TITEL

Jugend-forscht 2018

Junge Forscherinnen greifen nach NRW-Titel

Unter dem Motto „Spring!“ beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder viele Marienbergerinnen am Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Niederrhein, der in diesem Jahr zum 23. Mal stattfand. Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten dabei in der Sparte „Schüler experimentieren“ an, die älteren bis 21 Jahre in der Sparte „Jugend forscht“.

10 Projekte mit insgesamt 22 Schülerinnen reisten vom Marienberg am 20. Februar mit interessanten Arbeiten aus den Gebieten Biologie, Chemie, Physik und Mathematik ins Seidenweberhaus, um der Jury aus Fachleuten, Professoren und Fachlehrern an einem selbst gestalteten Präsentationsstand Rede und Antwort zu stehen. In den Wochen vor dem eigentlichen Wettbewerb wurden die Arbeiten schon per E-Mail eingereicht.

Wie schon in den Jahren zuvor, gab es auch in diesem Jahr wieder einige Schülerinnen, die zum wiederholten Male an diesem Wettbewerb teilnahmen:

Anna Brönlund, Miriam Penners, Melissa Kirchhoff und Hayathry Sellathurai

Anna Brönlund und Miriam Penners aus der Q2 stellten sich bereits zum vierten Mal den Herausforderungen des Wettbewerbes. Wie schon 2015 und 2017 nahmen sie zusammen an dem Wettbewerb teil und bildeten wieder ein „mathematisches“ Team. Nachdem sie sich beim letzten Wettbewerb mit der tropischen Geometrie beschäftigt hatten und damit den 1. Platz im Regionalwettbewerb in der Sparte „Jugend forscht“ und den 2. Platz im Landeswettbewerb inklusive eines 1 – 2wöchigen Forschungspraktikums gewinnen konnten, nahmen sie sich diesmal die tropische Arithmetik vor. Sie berechnen bei einem gewichteten Graphen den kürzesten Weg zwischen zwei Knoten und schrieben ein Programm, welches die tropische Arithmetik für die Längenbestimmung verwendet. Damit konnten sie auch in diesem Jahr die Jury überzeugen und gewannen den Regionalwettbewerb im Bereich Mathematik/Informatik. Damit haben Sie sich wiederum für den Landeswettbewerb qualifiziert, der Mitte März in Leverkusen stattfindet.

 

Ein weiteres Team, das neben Anna und Miriam in der Sparte „Jugend forscht“ startete ist Melissa Kirchhoff und Hayathry Sellathurai aus der EF. Die Schülerinnen befassten sich mit der spezifischen Oberfläche von Aktivkohle. Dazu wurde die Ausbildung einer molekularen Monolage adsorbierter Essigsäure auf dem Aktivkohlesubstrat untersucht. Auch sie gewannen damit in der Sparte Chemie beim Regionalwettbewerb bei „Jugend forscht“ den ersten Preis und fahren ebenfalls nach Leverkusen zum Landeswettbewerb.

Jugend forscht" auf Landesebene

Vier Schülerinnen des Gymnasiums Marienberg nehmen mit ihrem Projekt am Wettbewerb "Jugend forscht" auf Landesebene teil, so Lisa Ringele in der RP

 

Mädchen , so die NGZ, haben ein genauso gutes Händchen für Physik, Chemie und Mathematik wie Jungs. Das bewiesen jetzt vier Schülerinnen des Gymnasiums Marienberg. Mit ihren Ideen im naturwissenschaftlichen Bereich überzeugten sie die Fachjury des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht".

Auszug aus der Rheinischen Post

Lisa Ringele in der RP: „Hayathry Sellathurai (15) und Melissa Kirchhoff (15) sind Schülerinnen der zehnten Klasse des Gymnasiums und gewannen mit ihren Überlegungen zur Aktivkohle. "Aktivkohle wird immer präsenter, auch im Kosmetikbereich, und wir haben uns gefragt, wieso das so ist", erklärt Hayathry. Auf Wikipedia fanden die Mädchen heraus, dass Aktivkohle eine innere Oberfläche von der Größe eines Fußballfeldes habe. Diese Aussage fanden sie so erstaunlich, dass sie das selbst überprüfen wollten. Die Ergebnisse ihres Experiments konnten dies zwar nicht bestätigen, ihre Überlegungen überzeugten die Jury beim Regionalwettbewerb aber dennoch.

Seit Oktober beschäftigten sich die beiden 15-Jährigen einmal in der Woche nach Schulschluss mit dem Experiment. Ihr Chemielehrer gab dazu die passenden Denkanstöße, die Idee kam aber von ihnen selbst. Dass Chemie mit zu ihren Lieblingsfächern gehört, merkt man sofort. "Ich will Medizinforscherin werden", sagt Melissa, "Und ich Naturwissenschaftlerin", schließt Hayathry sich an“.

Es sei bereits im Regionalwettbewerb gewonnen haben, sei für die Schülerinnen bereits eine Überraschung  gewesen. Die Teilnahme am Landeswettbewerb sei vollkommen unerwartet gekommen.

Dies gilt auch für Anna Brönlund (17) und Miriam Penners (17) aus der zwölften Klasse Mit ihrem Projekt zur tropischen Geometrie, mit der sie sich auch im vorherigen Jahr beschäftigt hatten, haben sie versucht, die kürzeste Strecke zwischen zwei Orten herauszufinden. Das könne im Bereich der Navigation hilfreich sein, so der Projektbetreuer Holger Wittig. Er unterstützte die Mädchen bei ihren Überlegungen und Berechnungen.