Katholische Kirchengemeinde

St. Gereon

Grundsteinlegung

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/Grundstein.jpegDie Bauarbeiten bis zur Fertigstellung der Kirche dauerten 18 Monate. Das Pfarrhaus konnte bereits nach 12 Monaten bezogen werden. Baumaterial waren 400.000 alte Ziegel. Sie stammten aus Trümmerbauten, ein Teil aus der Ruine des alten Opernhauses am Rudolfplatz.

 

Die Grundsteinlegung am 17. November 1957 
nahm Weihbischof Cleven vor. Der Text der in den Grundstein eingeschlossenen Urkunde lautet: siehe rechts die Grundstein-Urkunde.

 

Text der Grundstein - Urkunde:
Heiliger Priester und Märtyrer Alban bitte für uns. Der Heilige hat für das Gesetz seines Gottes gekämpft bis zum Tode und vor den Worten der Gottlosen hat er sich nicht gefürchtet, denn er war auf einen festen Fels gegründet. Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hat heute der Hochwürdigste Herr Weihbischof Cleven diesen Grundstein der neuen Pfarrkirche gesegnet. Sie wurde anstelle der am Quatermarkt gestandenen und im Kriege 1939 - 1945 zerstörten  und fast 800 Jahre alten Pfarrkirche St. Alban in den Jahren 1957/1958 erbaut. Die Pläne fertigte, in enger Zusammenarbeit mit dem ersten Pfarrer der neuen Gemeinde Dr. Hugo Poth und dem Stadtdechanten der Muttergemeinde  St. Gereon, Prälat Professor Dr. Robert Grosche,  der Kölner Architekt Hans Schilling an. + + + Köln, den 17. November 1957.

 

Das Richtfest der Kirche war am 21. April 1958,

10 Monate nach dem Beginn der Arbeiten, am Fest des heiligen Bruders Konrad von Parzham. Der Zimmerer-Vorhandwerker Gerhard Paul sprach den Richtspruch:

 

Wir haben unterm Himmelsdom, den Gott gegründet, hier ihm zu Ehren eine Kirche erbaut, darin das Wort des Lebens wird verkündet, darauf, so hoffen wir, Gott gnädig niederschaut.

 

Drob freut sich jeder heut, der weiß, das Jesus Christ des Baues Meister und sein Eckstein ist. Möge die neue Kirche alle, die erscheinen, als Kinder eines Vaters hier vereinen

 

Zu Lob und Preis und Dank und Bittgebet, von ahnungsvollem Schauer fromm durchweht. Wer sich im gleichen Glauben weiß verwandt, der reicht dem Bruder gern die Bruderhand.

 

Gern wollen wir, wenn dieser Bau vollendet und Volk und Priester am Altare stehn, mit Andacht auch für jene flehn, die mitgewirkt mit ihrem Scherflein Geld, den Bau geplant, geleitet und erstellt.

 

Gott gieße stets von diesem Gotteshaus auf sie und alle reichen Segen aus.