Katholische Kirchengemeinde

St. Gereon

Die Pieta

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/Pieta.gifVor der Brüstung der Orgelempore

Vor der Brüstung der Orgelempore haben die 12 Apostelstatuetten vom Hochaltar der alten Kirche Aufstellung gefunden. Sie stammen aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. In der Ecke unter der Empore fand die kleine, steinerne Skulptur der Pieta eines Vesperbildes aus dem 15. Jahrhundert, Aufstellung. Sie war im Kriege verbrannt und in 407 Einzelteile zerfallen. Bildhauer Linden aus Bonn hat sie in mühseliger Arbeit wiederhergestellt. Zwei kostbare Stücke konnten für unsere Kirche hinzu erworben werden: eine Renaissance-Kanzel (um 1600-1630)  mit barocken Reliefs (um 1730).

 

In welcher Kirche sie früher gestanden hat, ist nicht bekannt. Zuletzt stand sie im Privathaus des Bühnenbildners Professor  Ludwig Sievert in Frankfurt, der sie uns zum Kauf anbot. Im Kriege war sie ausgelagert nach Bamberg. Der Kölner Kunstschreiner Alfons Hansen hat sie restauriert und dem Platz angepasst, wo sie heute steht. Bei der Übernahme der Kanzel in Bamberg entdeckte ich die schöne Madonna, die heute unsere Kirche ziert, eine fränkische Arbeit um 1520, holzgeschnitzt und mit der alten Fassung. Eine verstorbene alte Dame aus der Gilbachstraße hat sie uns geschenkt.

 

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/Triptychon.gifTriptychon Anfang 16. Jd.

Aus dem Anfang des 16. Jd. stammt das Triptychon ein Drei-flügelbild an der Westwand der Kirche. Die Mitteltafel zeigt eine Kreuzigungs-szene; die Flügel-innenseiten den Stifter und die Stifterin mit ihren Patronen Petrus und Johannes, die linke Flügelaußenseite den heiligen Cornelius und die rechte den heiligen Hubertus. Der Stifter, Konrad von Schürenfels, war 1505-1520 Bürgermeister von Köln.